Geisenheimer Hefefinder
Herzlich willkommen beim Geisenheimer Hefefinder

Die Anwendung von Trockenreinzuchthefen bei der Weinbereitung ist Stand der Technik zur Vermeidung der Risiken einer Spontangärung und zur bestmöglichen Überführung qualitätsbestimmender Inhaltsstoffe aus dem Moststadium in das Weinstadium.

Reinzuchthefen können sich in ihren Fähigkeiten wie beispielsweise Gärintensität, Kälte- und Alkoholtoleranz oder auch in der qualitativen und quantitativen Ausprägung des Gärbuketts deutlich voneinander unterscheiden.
Weitere Unterschiede finden sich in den Ansprüchen der Hefen an das Vorhandensein von Nährstoffen in den Mosten während der Gärung.

Die Bandbreite an physiologischen Eigenschaften und Bedürfnissen der Reinzuchthefen führte in den letzten Jahren zu einem immer größer werdenden Angebot an Hefestämmen auf dem Markt, in welchem sich ein Hefenutzer nun zurecht finden muss. Gleichermaßen wuchs damit auch die Unsicherheit, ob und wie man sich für diesen oder jenen Hefestamm entscheiden soll.

Das Institut für Mikrobiologie und Biochemie der Hochschule Geisenheim konnten inzwischen diese Problematik in enger Zusammenarbeit mit Hefeherstellern und Hefehändlern bearbeiten und mit dem Geisenheimer Hefefinder einer Lösung zuführen.


Wichtiger Hinweis:
Die Beschreibung der Eigenschaften der Hefestämme beruht ausschliesslich auf Angaben der Hefehersteller und NICHT auf Versuchsergebnissen der Hochschule Geisenheim.
Wir übernehmen somit KEINE Verantwortung für die Richtigkeit dieser Angaben und die daraus abgeleiteten Vorschläge des Hefefinders. Die Angaben erfolgen ohne Gewähr.

Um Ihnen die kostenlose Nutzung des Geisenheimer Hefefinders so einfach wie möglich zu machen, drücken Sie bitte den Hilfeknopf ( ? ). Es erscheint eine Anleitung, die Sie Schritt für Schritt durch das Programm führt.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Herbstverlauf und bestmögliche Weinqualitäten.

Für das Institut für Mikrobiologie und Biochemie
Prof. Dr. Manfred Großmann